Bericht über die Kampfrichterschulung in Mühlacker!

Am Morgen des 13.08.2011 machten sich drei Yoo-Sinler, (Gerard Galinski, Iris Galinski und Jana Galinski), auf den Weg nach Mühlacker in Süddeutschland. Nach einer ca. 4-stündigen Fahrt kamen sie dann in Mühlacker an und wurden von Ralf Ufrecht und Svenja Walther mit Kaffee und Kuchen herzlich empfangen.

 

Am späten Nachmittag fuhren „ die 5 “ dann zum „Stückle“ und verbrachten dort mit anderen bekannten Gesichtern des MTC einen schönen Abend. Am nächsten Morgen fand dann in Mühlacker der Kampfrichterlehrgang statt. Trotz des guten Wetters in Süddeutschland wurde der Lehrgang gut besucht.


Die 5 Stunden, die für den Lehrgang vorgesehen waren, wurden von dem Lehrgangsleiter Gerard Galinski bis zur letzten Minute ausgenutzt. Es wurde viel wiederholt, wie z.B. die Kriterien einer Tulbewebertung oder aber auch die Kommandosprache für den Hauptkampfleiter beim Leichtkontakt.

 

Etwas Neues gab es ja auch. Das neue Semikontaktsystem, welches der TKD-Deutschland bei der offenen deutschen Meisterschaft am 02.10.2011 einsetzen will, wurde von Gerard Galinski präsentiert und direkt von den Lehrgangsbesuchern geübt.

Alle Teilnehmer waren begeistert und davon überzeugt, dass dieses System auf der deutschen Meisterschaft gut praktiziert werden kann.


Für reichlich Getränke und kleine Snacks wurde ebenfalls gesorgt. Alle Teilnehmer waren zufrieden und begeistert und freuen sich auf die Zusammenarbeit miteinander. Ebenfalls sind sie voller Zuversicht, dass die deutsche Meisterschaft gut verläuft und alles klappt.

Nach dem Lehrgang wurden noch einige organisatorische Aspekte für die Meisterschaft besprochen und gegen ca. 18 Uhr fuhren die 3 Yoo-Sinler wieder Richtung Ruhrgebiet.


Es war ein angenehmes und durchstrukturiertes Seminar. Vielen Dank!  

 





Die MTC gratuliert Birgit Mayan zu ihrer bestandenen Prüfung zum 2. Dan

Neu beim VfL Herrenberg:

Am Samstag, 30. Januar 2010, fand im Herrenberger VfL-Center ein Schnuppertraining im Taekwondo statt.

Und schon die große Zahl der Voranmeldungen übertraf jede Erwartung. 44 Kinder und Jugendliche, sowie 31 Erwachsene absolvierten bei Ingolf Welte in zwei Gruppen eine Trainingseinheit.

Unterstützt wurde er von 5 weiteren Schwarzgurtträgern, die aus dem ganzen Landesbereich angereist waren und den Interessenten auch eine eindrucksvolle Vorführung boten. Die DAN-Träger zeigten hohe gesprungene und gedrehte Einzel- , Reihen- und Kraftbruchtests, Partnersparringübungen, Formenläufe, Selbstverteidigung gegen Festhalten, Stock- und Messerangriffe und wie man Trainingskämpfe ohne oder mit leichtem Kontakt völlig verletzungsfrei durchführen kann. Auch später sollen nur die Schüler mit Kontakt kämpfen, die dies ausdrücklich wünschen. Besonders beeindruckend war ein Sprung von Ralf Ufrecht, 6. DAN, bei dem nacheinander drei Bretter durchschlagen wurden.

Jung und Alt waren begeistert von der Vielfalt der Trainingsformen dieser Sportart. Vermittelt wurden sowohl traditionelle Inhalte, Koordinationsübungen, eine Ganzkörperkräftigung gegen Rückenprobleme und Spaß. 

Den Jüngeren wurde aufgezeigt, dass sie im Taekwondo alle koordinativen Fähigkeiten gleichzeitig benötigen und speziell Gedächtnis, Koordination, Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen und Selbstbehauptung geschult werden. Die Älteren müssen sich im VfL-Training nicht mit Jüngeren messen und können beruhigt in die Fußstapfen desBegründers des Taekwondo General Choi Hong-Hi treten, der zuletzt noch mit 83 Jahren täglich 6 Stunden aktiv trainierte und Lehrgänge in der ganzen Welt veranstaltete. Er machte noch mehr als 50 Liegestützen, spektakuläre Bruchtests und zeigte jede der mehr als 1000 Techniken in vollendeter Form.

Aufgrund des von allen Teilnehmern gewünschten konstanten Trainingsangebots, werden jetzt vom VfL Herrenberg die nächsten Schritte für die Gründung der 18ten Abteilung angegangen. Die Veröffentlichung der Trainingszeiten wird von allen erwartet. Schließlich soll beim VfL mit einer bezahlbaren Familienmitgliedschaft jedes Familienmitglied seinen Lieblingssport in den vielen Abteilungen finden können und da gehört eine Selbstverteidigung immer dazu.

Bei den zukünftigen drei Trainingsaltersgruppen Kinder, Jugendliche und Erwachsene soll die Schülerauswahl immer wichtigster Bestandteil sein. Es sollen nur die trainieren, die sich gegen Angreifer wehren möchten und nicht umgekehrt.

Ergebnisse

 

Team Tul - Tul - Leichtkontakt - Non Kontakt

 

Seminar mit Master Nicholls in den

 

Niederlanden am 19.09.09

 

„Enjoy your movement“

 

 

 

Am 19.09.09 machte sich eine deutsche Delegation auf den Weg nach Hoofddorp (Niederlande) um am Seminar des eigens aus England zu diesem Zweck angereisten

Master Nicholls teilzunehmen.

Im noblen Ambiente des Hotel Schiphol traf man auf gleich gesinnte TKDler aus ganz Europa, wobei der Anteil an teilnehmenden DAN-Trägern deutlich den Farbgurtanteil überwog und man sich als relativ niedriger Farbgurt schon zwischendurch die Frage stellte „bin ich hier richtig?!“. Aber das Seminar war ja auch für Farbgurte ausgeschrieben worden und deshalb erstmal abwarten, was der Tag so bringt. Direkt nach der Begrüßung durch den niederländischen Ausrichter, bekamen wir ausführliche Instruktionen in Sachen Etikette, was vor allem die richtige Sitzhaltung zum lauschen der Worte von Master Nicholls und die korrekte Art eine Frage an den Meister zu richten betraf. Umfassend instruiert und ein wenig eingeschüchtert durch den strikten Verhaltenskodex harrten wir der Ankunft des Meisters und der ein oder andere fragte sich erneut „bin ich hier wirklich richtig?!“… Da das Seminar komplett in englischer Sprache abgehalten wurde, wurden vor der Ankunft von Master Nicholls noch schnell die rudimentären Englischkenntnisse aus längst vergangenen Schulzeiten reaktiviert und manch einer bereute vielleicht, im Englischunterricht seinerzeit nicht genug aufgepasst zu haben… es war aber nicht so schlimm wie befürchtet, erstaunlicherweise reichten sogar meine Basiskenntnisse der englischen Sprache aus, den Ausführungen folgen zu können und wenn ich mich doch mal etwas schwer tat, wurde das Gesagte kurz darauf praktisch demonstriert. Insgesamt hielten sich Theorie und Praxis die Waage, wodurch nie längere Durststrecken auftraten. Als Einstieg wurde Tong Il Tul gewählt, ein wenig hoch gegriffen dachten wir uns, als Farbgurt wünscht man sich Chon Ji zu Beginn, da hat man wenigstens das Gefühl das man die Techniken beherrscht und wäre deutlich entspannter gewesen, aber glücklicherweise mussten wir erstmal nur zusehen wie die hohen DAN-Träger die Tul und die jeweiligen Einzeltechniken umsetzten. Einige Einzeltechniken wurden dann ausgewählt um zu demonstrieren, was Master Nicholls uns verdeutlichen wollte. Es spielt keine Rolle welche Technik man macht und aus welcher Tul sie stammt, das Prinzip ist immer gleich und tatsächlich, als wir das Prinzip Sinuswelle, Hüfteinsatz und einfach nur der Bewegung folgen („follow the flow“) versuchten umzusetzen, gelangen uns auch einigermaßen akzeptable Techniken. Dieses kleine Erfolgserlebnis und die lobenden Worte von Master Nicholls motivierten uns zu Höchstleistungen und wir hatten nicht länger das Gefühl, im Vergleich mit den ganzen DAN-Trägern eigentlich in einem Erdloch verschwinden zu müssen... Tapfer kämpften wir kleinen Farbgurte uns durch Bewegungen aus höheren Tuls und wenn wir doch mal Schwierigkeiten in der Umsetzung hatten, war immer ein DAN-Träger zur Stelle um uns weiterzuhelfen. Nach einiger Zeit haben wir gar nicht mehr wahrgenommen, dass wir uns auf so unterschiedlichem Leistungsniveau bewegen, wir haben einfach alle zusammen Taekwon-Do gemacht. Master Nicholls sagte sinngemäß „es ist egal wo man herkommt und auf welchem Leistungsstand man ist, man trifft sich und macht zusammen Taekwon-Do“ und dass das wirklich so ist, wurde auf diesem Seminar mehr als deutlich. Irgendwann hatten wir uns bis Do San Tul heruntergearbeitet. Auch hier wurden wieder Einzeltechniken herausgegriffen und diesmal in ein Pratzentraining eingebaut. Dann war die Reihe an uns Farbgurten, die Tul zu laufen und weil wir prozentual deutlich unterrepräsentiert waren, hatte man keine Möglichkeit, sich in der Masse zu verstecken, die Stunde der Wahrheit hatte also geschlagen… da wir aber vorher schon festgestellt hatten, dass wir nur alle zusammen Taekwon-Do machen und es laut Master Nicholls nicht darauf ankommt, dass Taekwon-Do für andere schön aussieht, sondern nur auf die richtige Ausführung der Technik, wollte sich auch keiner mehr in der Masse verstecken. Erhobenen Hauptes liefen wir die Tul und das Lob des Masters und der Beifall der zusehenden DAN-Träger machte uns schon ein wenig stolz… Nach sechs Stunden war das Seminar leider zu Ende, nach dem Abgrüßen erhielten wir alle noch ein Master Class Zertifikat und machten uns auf den Heimweg. Als Farbgurt habe ich viel aus dem Seminar mitnehmen können, unter anderem habe ich jetzt endlich ansatzweise verstanden, wie das mit dem legendären Hüfteinsatz im Taekwon-Do gemeint ist und wenn man den Hüfteinsatz als Einheit mit „follow the flow“ und Wellenbewegung sieht, ist man von „enjoy your movement“ gar nicht so weit entfernt, wie man bisher vielleicht dachte.

 

 

C. Kraushaar

5.Kup

 

Taekwon-Do Deutschland nahm an diesem Seminar mit 21 Leuten teil. Leider waren sonst keine anderen Deutschen als Teilnehmer gemeldet und so stellten wir nach den Holländern das größte Kontingent. Alle Teilnehmer aus Deutschland waren durchweg sehr zufrieden mit dem Seminar. Master Nicholls bestätigte uns durch seine Anmerkungen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Alle von uns konnten wieder einiges lernen und sind neu motiviert um den Aufbau unseres Verbandes und des Taekwon-Do in Deutschland weiter voran zu treiben. Wir möchten an dieser Stelle noch mal dem Ausrichter, der Netherlands Taekwon-Do Association, und natürlich Master Zondag für dieses wirklich gut organisierte Seminar in sehr freundlicher Atmosphäre danken.

 

Olaf Brämer

Stimmungen der Teilnehmer

Birgit : Klein aber fein. Entspannte Atmoshäre.
Peter: Kampfsport geht auch für ältere Semster.
Karl-Heinz: Hat super Spaß gemacht und man fühlt sich
in der Gemeinschaft wohl!
Nico:
Enzo:
Stefanos:
Michael:
Svenja:
Ralf: Hier fühl ich mich zuhause!

 

Danprüfung vom 19.Juli

 

Zur Prüfung angemeldet hatten sich zum 1. Dan aus den Vereinen Talheim Michael und Christian Arnold, sowie aus Gerlingen Panagiota Alexandriou und Andreas Welte.

Aus Mühlacker Svenja Walther zum 2. Dan .

 

Begonnen wurde um 13:30 und nach 3 Stunden intensiver Prüfung stand fest, dass alle Prüflinge ihr gestecktes Ziel erreicht hatten.

 

Durchweg wurde ein gutes bis sehr gutes Leistungsniveau dargeboten.

 

Besonderer Augenschmaus war die Hosin Sul Darbietung der Brüder Arnold, was auch sofort mit großem Applaus des Publikums belohnt wurde.

 

Selbst die zum Schluss traditionell gezeigten Bruchtests an Dachziegeln wurden souverän ge-MEISTERt.

 

Die Prüfungsinhalte:

 

·    3 Tul´s

·    3,2,1- Schrittkampf

·    Hosin Sul

·    1 Kampf ohne Kontakt

·    2 Kampf mit Schutzausrüstung

·    2 Bretter als Bruchtest

·    Theorie

·    Schriftliche Ausarbeitung

·    6 Dachziegel als Bruchtest

 

Die Ergebnisse als Mittelwert der 3 Prüfer

 

Panagiota Alexandridou     61,6 Punkte

Christian Arnold                   62,2

Michael Arnold                     63,0

Andreas Welte                     61,6

Svenja Walther                     61,0

 

Nach Abschluss der Prüfung erhielten die Prüflinge die Urkunde für den neuen Meistergrad der MTC und die Urkunden der ITF unter Choi, Jung Hwa wurden beantragt.

 

r.u.

 

 

Bericht zum offenen Lehrgang in Gerlingen

 

Ziel des Lehrganges war es die Grundlagen für Formenlauf und Partnerübungen zu vermitteln. Begonne wurde um kurz nach 10 und mit einer halbstündigen Pause fand wir um 15 Uhr das Ende.

 

Nicht dass jemand das Ende herbei sehnte, nein im Gegenteil, der ganze Lehrgang war voller Wissenshunger und keine Frage blieb offen.

 

Die Referenten nahmen sich die Zeit auf Alles einzugehen, was in der halbstündigen Abschlußbesprechung mit den Teilnehmer ausdrücklich gelobt wurde.

 

Jeder Teilnehmer konnte zum Schluss im großen Kreis seine Kritik und Anregungen an die Organisatoren weitergeben. ( Wurde notiert und im nächsten Lehrgang eingebaut.)

 

Besonderen Anklang fand das Training im Wechsel mit Partnern und den großen Matten als Möglichkeit seine Techniken realistisch zu testen.

 

Hier zeigten sich die Talente als es um doppel und dreifach Kicks im Sprung ging.

 

Alles in Allem von den 56 Teilnehmern aus Baden- Württemberg und Bayern als gelunger und zum Teil auch recht lustigen Lehrgang bezeichnet.

 

Daher auch nochmal vielen Dank von den Trainern an alle Teilnehmer

für euer Interesse und dem Spassfaktor!

 

r.u.